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Versenkregner: wie versenkbare Rasensprenger arbeiten und worauf es ankommt

Inhalt
  1. Welche Arten von Versenkregnern gibt es?
  2. Der Abstand entscheidet über das Ergebnis
  3. Einbau: im neuen und im fertigen Rasen
  4. Pflege: wenig, aber regelmäßig
  5. Für wen lohnen sich Versenkregner?

Ein Versenkregner ist ein Rasensprenger, der fest im Boden sitzt und nur während der Bewässerung sichtbar ist. Der Wasserdruck schiebt den Aufsteiger einige Zentimeter aus dem Gehäuse, die Düse verteilt das Wasser, und sobald das Ventil schließt, zieht eine Feder alles wieder nach unten. Zurück bleibt ein flacher Deckel in der Grasnarbe, über den der Rasenmäher und auch ein Mähroboter einfach hinwegfahren.

Damit unterscheidet er sich vom aufgestellten Sprenger am Schlauch in drei Punkten: Er steht immer an derselben Stelle, er bewässert jeden Tag dieselbe Fläche, und niemand muss ihn umstellen oder wegräumen.

Welche Arten von Versenkregnern gibt es?

Sprühdüsen geben einen festen Wasserfächer ab. Sie eignen sich für kleine Flächen und schmale Streifen, verbrauchen aber in kurzer Zeit viel Wasser.

Rotationsdüsen teilen das Wasser in mehrere dünne Strahlen, die sich langsam drehen. Wir setzen fast immer die MP-Rotator-Düsen von Hunter ein. Sie geben das Wasser langsamer ab, der Boden nimmt es besser auf, und in einer Zone können mehr Regner gleichzeitig laufen. Je nach Düse reicht der Strahl von gut 2,5 bis knapp 11 Meter.

Getrieberegner haben einen einzelnen kräftigen Strahl, der hin und her schwenkt. Sie sind für große, offene Rasenflächen gedacht.

Der Abstand entscheidet über das Ergebnis

Der häufigste Planungsfehler ist ein zu großer Abstand. Ein Regner bewässert nahe am Gehäuse stärker als am Rand seines Kreises. Deshalb stehen die Regner so, dass der Strahl des einen bis zum Nachbarn reicht. Die Flächen überlappen sich, und der Rasen bekommt überall ähnlich viel Wasser.

Aus demselben Grund beginnt die Planung an den Rändern. Regner in den Ecken bewässern einen Viertelkreis, an den Kanten einen Halbkreis, in der Mitte den vollen Kreis. Sektor und Wurfweite stellen wir an jedem Regner einzeln ein, damit Terrasse, Hauswand und Gehweg trocken bleiben.

Wie viele Regner an ein Ventil passen, hängt von Druck und Durchfluss am Anschluss ab. Wie man beides bestimmt, steht im Ratgeber Gartenbewässerung planen.

Einbau: im neuen und im fertigen Rasen

Am einfachsten ist der Einbau vor dem Rasen. Rohre und Regner kommen in den offenen Boden, danach wird gesät oder Rollrasen verlegt.

Liegt der Rasen schon, übernimmt die Grabenfräse die Arbeit. Sie schneidet einen schmalen Schlitz, das Rohr wird in 30 bis 40 Zentimetern Tiefe eingelegt, und der Schlitz wird wieder geschlossen. Nach einigen Wochen ist davon kaum noch etwas zu sehen. Mehr dazu im Beitrag Bewässerung nachrüsten.

Pflege: wenig, aber regelmäßig

Versenkregner brauchen kaum Aufmerksamkeit. Drei Dinge sollten Sie im Blick behalten.

  • Im Frühjahr einmal jede Zone starten und zusehen: Fährt jeder Regner ganz aus, dreht er sich, trifft der Strahl noch die richtige Fläche?
  • Im Sommer das Gras um die Deckel kurz halten. Wächst der Regner ein, fährt er nicht mehr sauber aus.
  • Im Herbst muss das Wasser aus der Anlage. Wie das geht, beschreibt der Beitrag Gartenbewässerung einwintern.

Jede Düse hat ein kleines Sieb. Wird ein Strahl schwächer oder ungleichmäßig, ist meist das Sieb verschmutzt. Es lässt sich herausnehmen und unter dem Wasserhahn ausspülen.

Für wen lohnen sich Versenkregner?

Für jeden Rasen, der im Sommer grün bleiben soll, ohne dass jemand abends den Schlauch zieht. Besonders deutlich ist der Unterschied bei neuem Rollrasen, bei Sandboden und in Gärten, in denen ein Mähroboter fährt, denn ein Schlauch auf dem Rasen und ein Mähroboter vertragen sich nicht. Was eine Anlage kostet, lesen Sie unter Was kostet eine automatische Gartenbewässerung?. Wie wir Rasenflächen ausstatten, zeigt die Seite zur Rasenberegnung. Ein Beispiel aus der Region ist unsere Rasenbewässerung in Cottbus.

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